Zu wenig Milch

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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt zu wenig Milch als ein häufig auftretendes Problem, das oft zum frühzeitigen Ende des Stillens geführt hat.

Doch es lag fast immer an der falschen Stilltechnik, dass die Milch so oft zu spärlich floss. Es wurde schlichtweg zu selten angelegt.

Heutzutage weiß man, dass fast jede Frau ausreichend Milch produzieren kann, um ihr Baby voll zu stillen.

Wichtig sind jedoch einige Grundregeln:

·       Alle zwei Stunden stillen oder öfter ist bei Neugeborenen normal. Je öfter man stillt, desto mehr Milch wird produziert.

·       Bei jedem Stillen sollte man beide Brüste anbieten. Die erste Brust sollte leer getrunken werden, dann kommt die zweite dran.

·       Um genug Flüssigkeit produzieren zu können, muss die Mutter mindestens zwei Liter täglich trinken, bei Hitze mehr. Am besten geeignet ist Wasser oder Kräutertee.

Falls man den Eindruck hat, die Milch reicht nicht, obwohl man obige Regeln befolgt, kann man noch folgendes probieren:

·       Noch öfter stillen.

·       Still-Tee trinken. Er enthält u.a. Anis, Fenchel.

·       Malzbier trinken.

·       Mehr Ruhe gönnen, ein paar Tage lang viel im Bett liegen.

·       Viel Kontakt zum Baby haben.

·       Leichte Brustmassage vor dem Stillen.

Wann zur Stillberaterin: Wenn das Baby über einen längeren Zeitraum nicht zunimmt.




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